Im Jahr 2019 brachte Forbo den ersten CO2-neutral hergestellten elastischen Bodenbelag auf den Markt: die Linoleum-Kollektion "Marmoleum". Linoleum an sich ist zwar nicht neu, sehr wohl aber die Herangehensweise von Forbo bei der Weiterentwicklung des Produktes. Basierend auf einer bereits seit jeher nachhaltigen Materialmischung wurden sämtliche Rohstoffkreisläufe, Beschaffungs- und Transportwege sowie die Abläufe in der Herstellung bis zum Energieeinsatz analysiert und durchgängig optimiert.
Bei der Auswahl der Inhaltsstoffe wurde darauf geachtet, dass diese zu einem möglichst hohen Anteil aus schnell nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Diese nachwachsenden Rohstoffe nehmen während des Wachstums große Mengen CO2 auf. Zusätzlich wird durch Upcycling von Abfallprodukten (33 % Holzabfall aus der Möbel- und Parkettindustrie und 9 % Tallöl aus der Papierindustrie) der Bedarf an Rohstoffen reduziert und die natürlichen Ressourcen geschont.
Im Ergebnis ist die durch nachwachsende Rohstoffe absorbierte Menge an CO2 größer als die durch den Transport und Produktionsprozess verursachten CO2-Emissionen. So ist ein komplett klimaneutral hergestellter Bodenbelag entstanden, der keinerlei Treibhauspotential aufweist und unveränderte funktionale Qualitätsmerkmale besitzt. Forbo Flooring setzt damit ein wegweisendes Zeichen für nachhaltige und klimaneutrale Bauprodukte und ist somit ein Vorreiter für elastische Bodenbeläge.